Portrait von Aldis
Ich bin Doppelbürgerin, Amerikanerin und
Schweizerin.
1940 bin ich in Minnesota zur Welt gekommen
und habe die ersten sieben Jahren meines Lebens
im Staate Washington und North Dakota gelebt.
Mein Vater ist gebürtiger Schweizer, meine
Grosseltern mütterlicherseits sind in Island
geboren.
Wir sind oft umgezogen und so war ich gezwungen,
mich immer wieder in neuen Umgebungen, und fremden
Menschen, zu recht zu finden. |
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Die Primarschule besuchte ich in der Schweiz
danach lebte ich 6 Jahre in Deutschland. Hier
besuchte ich eine amerikanische High School
in Wiesbaden. Das Studium habe ich an einer
Universität in den USA, in Sprachen und
Kunst, absolviert.
Die Vorstellung, an einem Ort zu leben, war,
nach diesen vielen Wechseln, undenkbar. So
habe ich während zwei abenteuerliche Jahre
als Flight Attendant bei Swiss Air die Welt
kennen gelernt.
Es musste so geschehen, dass ich einen holländischen
Piloten geheiratet habe. Wir haben drei wunderbare
Töchter, die wir in unserem Heim, in Andelfingen, bei
ihrem Aufwachsen begleiten durften.
Während dieser Zeit, leitet,
ich einige Jahre ein internationales Sommerlager
in Dänemark.
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Ich habe meine
Kreativität Anfangs der
80er Jahre entdeckt, als ich eine Werkstatt
mit Galerie für Keramik führte. Der
Kontakt zu den Menschen und die Freude am Töpfern,
waren neben meiner Aufgabe als Mutter, eine erweiterte
Lebenserfahrung.
1985 begann ich meine Ausbildung in der Kinesiologie. Die
ersten Klienten wurden auf dem Küchentisch
behandelt, was dann allmählich zu meiner
eigenen Praxis führte.
An der Gründung des schweizerischen Berufsverbandes
für Kinesiologie IASK war ich massgebend
beteiligt und wurde die erste Präsidentin.
Zwei Jahre später wurde ich Vize präsidentin
des internationalen Verbandes. |
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Es folgten viele Jahre mit harter, doch erfüllender
Arbeit. Immer lag mir die Verbreitung und Anerkennung
der Kinesiologie sehr am Herzen. Es war eine
grosse Freude und Verantwortung , stets eine
volle Praxis zu haben.
Durch die tiefen Erlebnisse bei der Arbeit
mit Menschen, wurde das innere Wachsen immer
bedeutsamer. So ist die Spiritualität
zu einem unermesslichen, wichtigen Teil meines
Lebens geworden.
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Indien wurde das Land meines Herzens. Hier
erlebte ich die Bedeutung der bedingungslosen
Liebe. Die lebendige Energie der Liebe ist
meine Lebensführung geworden. Ich teile
meine spirituelle Erfahrungen mit mehreren
Meditationsgruppen, die ich leite.
Indien gehört seit 10 Jahren in mein
Leben. 1999 habe ich eine kleine Primarschule
in einer sehr armen Gegend in Südindien
gegründet. Zurzeit besuchen 140 Schüler
aus 5 Dörfern die Schule. Dank der finanziellen
Mithilfe meiner Freunde, Bekannten und vor
allem meiner Klienten, ist dieses Projekt möglich.
Ein grosser Teil meiner Freizeit ist der Schule
gewidmet.
www.village-school.ch
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Ich bin auch eine glückliche Grossmutter
von fünf herrlichen kleinen Wesen, die
mein Herz mit Freude erfüllen. Jede
freie Minute geniesse ich mit ihnen.
Alle freud und leidvollen Erlebnisse und Erfahrungen
in meinem Leben waren ein kostbares Lernen
und Wachsen. Dieser Reichtum hat mein Leben
geprägt und hat aus mir den Menschen gemacht,
der ich heute bin. Welch ein Geschenk!
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