Interview mit Aldis Jaspers
Allgemeiner Hinweis:
Klicken Sie auf die Links im folgenden Interview, um Detailinformationen zu diesem Thema zu erfahren.
Wann hast du mit deiner Kinesiologie-Ausbildung
angefangen?
1985 habe ich meine ersten
Kurse in Kirchzarten bei Freiburg am Institut
für Angewandte
Kinesiologie (IAK)
angefangen. Damals war das noch eine unbekannte,
alternative Methode, die erst einigen Jahren
vorher von den Gründern
des Institutes in Deutschland eingeführt
wurde. In der Schweiz war sie noch weitgehend
unbekannt. |
|
Wie kam es dazu, dass du Kinesiologin
werden wolltest?
Zuerst war ich an
einer Ausbildung an der Paracelsusschule als
Naturheilpraktikerin interessiert. Jedoch,
nach einer sehr erfolgreichen kinesiologischen
Behandlung für meine Rückenbeschwerden,
bei Matthias Lesch, einem Mitbegründer des
Freiburger Institutes, beschloss ich diese ganzheitliche
Methode zu studieren.
Hast du deine ganze Ausbildung im IAK gemacht?
Die ersten drei Jahre habe
ich alle Grundkurse von Touch
for Health, Brain
Gym und „3
in 1 Concept“ mit den Entwicklern dieser
Methoden erleben dürfen und habe mich auch
als Instruktorin ausbilden lassen.
|
Wo hast du dich noch weiter ausgebildet?
Ein Jahr lang habe ich Blockkurse in der spezifischen
Methode „Angewandte
Kinesiologie“ in
Holland belegt und abgeschlossen.
Wann hast du mit deiner Praxis angefangen?
Meine
Praxis habe ich 1989 eröffnet. In
unserem Haus in Andelfingen (Kt.Zürich),
hatte ich ein Praxis- und Wartezimmer eingerichtet.
Hier habe ich bis Sommer 2003 gearbeitet. Jetzt
führe ich meine Praxis in der Nähe
vom Bahnhof Frauenfeld. |
|
Gibst du auch
Kinesiologiekurse?
Während 12 Jahren habe ich Kurse in allen
Grundmethoden unterrichtet. Ich war die erste
Instruktorin, die Kinesiologie in der Türkei
einführte. In Madrid habe ich zwei Jahre
lang eine Gruppe von Heilpraktikern in „3
in 1 Concepts“ unterrichtet. Auch in
Deutschland, Voralberg und der Schweiz war ich
viele Jahre als Instuktorin tätig. In den
letzten Jahren habe ich von mir selber entwickelte
Methoden in Kursen gelehrt.
Wie arbeitest du heute?
Ich
bin ständig daran, mich weiter zu
bilden. In der Offenheit und Kreativität
dieser Arbeit habe ich neue Wege entdeckt,
die eine Erweiterung der Behandlungen ermöglichen.
Mit diesem Wissen arbeite ich individuell mit
jedem Klienten und kläre ab, was zu seiner
Eigenheilung und für seine Bedürfnissen
getan werden kann. Ich habe ein breites Spektrum
von Methoden, die ich, je nach bedarf, anwende.
|
Welche besondere
Erfahrungen hast du während den letzten
20 Jahren bei deinen Behandlungen gemacht?
Es gibt
immer wieder Zeiten, wo ich hauptsächlich
mit Gruppen von Klienten arbeite, die ähnliche
Problemen haben: HIV und AIDS Kranke, Musiker
und Sportler mit Ängsten und Körperbeschwerden,
geistig-und körperbehinderten Kindern
und Schüler mit Lernschwierigkeiten.
Der Erfolg ist oft verblüffend. Für
mich ist es jedes Mal ein kleines Wunder, wie
der Mensch, auf meine Impulse hin,
auf einfache, schnelle Weise sich selber heilen
und sein Leben positiv verändern kann.
Mit dem Wunsch des Klienten und der Erkenntnis,
dass er in seinem ganzen Wesen geheilt werden
kann, (Körper, Gefühle, Denken) findet
der Heilprozess statt. Die Heilung liegt
bei uns selbst! |
|
Was sind deine
Zukunftspläne?
Ich
habe 2001, zusammen mit einer Freundin, ein kleines
Buch publiziert. „Finde
deine Quelle und du findest zu dir“.
Dieses Büchlein kann die hilfreiche Einsicht
geben, wie unser Körper auf gewisse Lebensmuster
reagiert. Es ist aufgebaut auf die Vierzehn
Meridiane (Energiebahnen der chinesischen Medizin)
und zeigt, wie unser Denken und Verhalten unsere
Lebensenergie beeinflusst. Zwei weitere Bücher
sind im Entstehen und werden vorraussichtlich
im nächsten Jahr fertig gestellt sein.
Was weckte deine Interesse am Systemischen Familienstellen?
Als ich diese Methode bei einem Kurs von einer Psychologin kennen gelernt habe, war ich tief beeindruckt. Ich habe erlebt wie verborgene, unbewusste Traumen und Leid über Generationen weiter gelebt werden, und wie das in einer Aufstellungen aufgedeckt und gelöst werden kann.
Seit meiner drei jährigen Ausbildung erlebe ich immer wieder in jedem Seminar, das ich leite, wie sich phänomenale Lösungen, verbunden mit unendlicher Liebe, alle Teilnehmer sehr bewegt. Systemische
Aufstellung
Ist deine Arbeit von den Krankenkassen
anerkannt?
Seit 8 Jahren habe ich die
Anerkennung der Dachorganisation „Erfahrungsmedizinisches
Register“( EMR).
Die meisten Krankenkassen führen, mit
der Zusatzversicherung, die Kinesiologie als
anerkannte Heilmethode. Es wird dazu jährliche
Weiterbildung in der Kinesiolgie oder verwandten
Methoden verlangt.
|
Mit welchen Problemen kommen die Menschen
zu dir?
Meine Klienten sind aus allen Altersgruppen,
von Babys bis zu alten Menschen. Sehr oft werde
ich wegen psychologischen Problemen konsultiert:
- Partnerschaft
- Kindererziehung
- Eltern- Kinderbeziehung
- Schul- und Lernschwierigkeiten
- Emotionale Blockaden
- Erkennung und Auflösung von Traumata
Ängste, Panikattacken
- Stress und die daraus resultierende Körpersymptome
und Krankheiten
- Geburtstrauma
- usw.
Körperliche und chronische Beschwerden:
- Allergien
- Migräne
- Rückenbeschwerden
- Verdauungsschwierigkeiten
- Schleudertrauma
- Unfälle
- Operationsvorbereitung
- Schwangerschaftsprobleme
- Ernährungsprobleme
- Körperreaktionen auf:
- Umwelt,
- Giftstoffe
- Schwermetalle
- Alkohol
- Nikotin
- Medikament
|
|
Wie
lange dauert eine Sitzung? Was ist dein Stundenansatz?
Im Durchschnitt arbeite ich 1,5 Stunden mit Erwachsenen und 1 Stunde mit Kindern.
Meistens sind zwei bis acht Sitzungen nötig.
Mein Stundenansatz variert abhängig von Ihrer Versicherung maximal jedoch
CHF 110.- pro Stunde bei einer Einzeltherapie oder CHF 140.- bei einer Paartherapie..
Wie findet man deine Praxis?
Meine Praxis befindet sich in einer Zweizimmerwohnung in einer ruhigen Gegend
in Frauenfeld.
Vom Bahnhof aus kann man die Praxis in 5 Minuten mit dem Bus 2 bis Haltestelle
Talbach erreichen oder in 12 Minuten zu Fuss.
Von der Autobahnausfahrt Frauenfeld-West braucht man 3 Minuten bis zur
Praxis.
|
|